Compressport Pro Racing Socks Trail V3.0

Wiederholungstäter - mit Absicht

Im Juni dieses Jahres hatte ich einen Artikel über Laufsocken von Compressport geschrieben. Ich hatte die „Compressport Pro Racing Socks V3.0 Run Low Cut“ (Hier gehts zum Artikel) meinem Equipment hinzugefügt. Ich war vor meinem ersten Lauf in Compressport Socken sehr skeptisch, da sich im inneren der Socke ein Wirrwarr von Fäden befindet. Diese entstehen wohl beim Einweben der „Dots“ Logos und Schriftzüge. Nach dem ersten Lauf war meine Skepsis vollkommen verschwunden, da man diese Fäden nicht spürt und sich die Socken angenehm laufen lassen. Mittlerweile liebe ich diese Socken und trage sie entsprechend oft, und das, obwohl sie eine Schwäche haben, den „Low Cut“.

Ich hatte in meinem Artikel bereits erwähnt, dass durch die niedrige Höhe („Low Cut“) der Socke nach einem Lauf sich allerlei Wald befindet. Im Winter könnte man mit dem Zeug den Kamin am Laufen halten, so viele Stöckchen bringe ich in den Socken mit nach Hause. Das wirklich blöde daran ist, diese Stöckchen hängen außen UND innen in der Socke. Obwohl ich die Socken nach dem Lauf sehr sorgfältig ausklopfe, bleibt nach dem Waschen entweder innen oder außen abhängig davon, wie man die Socke wäscht, Odenwald in der Socke hängen. Ich empfinde das als sehr lästig, weil ich dadurch die Socken beim Zusammenlegen auf übrig gebliebenen Unrat hin untersuchen und vorhandenes Zeug „abpiddeln“ muss.

Da mich die Socken bis auf das “Low Cut”-Thema vollends überzeugt haben, habe ich bei einem Internet-Angebot zugeschlagen und mir ein weiteres Paar Socken von Compressport zugelegt. Diesmal viel meine Wahl auf die „Pro Racing Socks Trail V3.0“.

Statt „Low Cut“ nun also „Trail“. Mal sehen. Die Socken sind bis auf wenige Highlights komplett im Schwarz sehen, wie ich finde, jedoch wirklich klasse aus. Farblich abgesetzte Highlight sind der Firmen-Schriftzug auf der Vorderseite der Socke in Richtung Schienbein, das Compressport Logo auf dem Spann, die Größenangabe unter dem Mittelfuß, rote Dots auf Höhe der Knöchel sowie ein kleines Logo hinten über der Achillessehne. Somit bekommen die Socken das typische Compressport Aussehen. Das gefällt natürlich nicht jeden, ich persönlich mag es, da ich es eh mag, wenn dir deine Sachen nicht nachlaufen, weil du der Fünfte in der Straße bist, der das Zeug trägt.

Peronealsehnen
Die beiden Peronealsehnen verlaufen an der Außenseite der Wade und verbinden das Wadenbein (Fibula) mit dem Fuß. Auf diese Weise ermöglichen sie die Beugung (Plantarflexion) und Auswärtsdrehung (Pronation) des Fußes. Zudem stabilisieren sie das obere und untere Sprunggelenk. Durch Überlastung (z. B. beim Sport) können sich die Peronealsehnen entzünden oder sogar reißen. Betroffene verspüren Schmerzen im Bereich des Außenknöchels. Durch Ruhigstellung und Orthesenbehandlung lassen sich die meisten entzündlichen Prozesse innerhalb weniger Wochen therapieren. Im Falle einer Ruptur (Riss) kann eine Operation notwendig sein.

Die „Trail“ Socke geht über den Knöchel hinaus, bis etwa auf die Höhe, in der der Wadenmuskel anfängt. Damit ist die Socke deutlich höher als die „Low Cut“ und damit auch hoch genug, dass ich mir nicht so viel Dreck beim Laufen einsammele. Das Bündchen ist an den Seiten etwa 1 cm höher als vorne und hinten. Das ist sehr angenehm beim Anziehen, da die beiden hochgezogenen Seiten wie „Laschen“ wirken und das Greifen der Socke beim Anziehen erleichtert. Die „Dozts“ befinden sich wie bei der „Low Cut“ unter der Zehenbox zwischen Mittelfuß und Ferse rund um die Achillessehne als auch auf der jeweiligen Außenseite des Fußes im Bereich der Peronealsehnen.

 Da ich ein sogenannter Überpronierer bin, ich beim Auftreten des Fußes beim Laufen mit dem Knöchel nach Außen knicke (Supination), bin ich für Stütze und Polsterung im Peronealsehnenbereich recht dankbar, ist das bei meinem Laufstil (Supination) doch ein empfindlicher Bereich.

Der komplette Mittelfuß wird wie durch ein Band in der Socke unterstützt, unter dem Mittelfuß durch eine Polsterung über dem Mittelfuß durch eine spürbare Kompression. Insgesamt trägt die Socke sich sehr angenehm. Von Nähten und Fäden ist wie bei der „Low Cut“ nichts zu spüren. Über dem Knöchel und auf dem Spann des Fußes ist die Socke sehr leicht und dünn gewebt. Dadurch wird die Socke atmungsaktiv, sodass die Hitze gut entweichen kann.

Ich habe die Socke auf einem sehr intensiven 15 km Traillauf mit 380 Höhenmetern getragen und bin sehr zufrieden. Der Fuß fühlt sich vom Anziehen bis zum Ausziehen nach dem Lauf wohl in diesen Socken. Die Socke erreicht das für Socken gewünschte Ergebnis, – man spürt sich nicht mehr. Anziehen, laufen, wohlfühlen. Die Socke war nach dem Lauf feucht vom Schweiß, jedoch nicht nass durch aufgesaugte Feuchtigkeit. Die Socken haben die Feuchtigkeit also sehr gut nach Außen abgegeben. Eine der wichtigsten Funktion für Laufsocken ist es, die Füße möglichst trocken zu halten, denn das ist der wichtigste Schutz vor Blasen. Ich habe für diese Socken im „Sales“ schlappe 11€ berappt. Die Socken sind jeden Cent davon wert. Das war eine gute Kaufentscheidung.

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